Pleiten, Pech und Pannen in Hamburg

Bericht vom 21.07.2017 (Günther Oldendorf)
Beim weltgrößten Triathlon über die Sprint- und Olympische Distanz gingen am vergangenen Wochenende wieder mehr als 10.000 Sportler in der Sportstadt Hamburg an den Start. Der Norder TV war mit vier Startern ebenfalls vertreten.

Allerdings erlebten die Norder hier eine Aneinanderreihung von Pannen, die einiges Durcheinander mit sich brachten. Am Samstagmorgen ging als erste Regina Gerken hochmotiviert auf die Sprint-Distanz (500m Schwimmen – 22km Radfahren – 5km Laufen). Alles lief gut, das Schwimmen, der anschließende Wechsel aufs Rad und auch das Radfahren selbst. Allerdings geriet Regina am Ende der ersten Radrunde auf die falsche Spur und konnte damit die noch ausstehende zweite Runde nicht korrekt beenden. Sie wurde deshalb disqualifiziert. Dennoch lief Sie den 5-Kilometerlauf bis ins Ziel, wenn auch ohne Wertung. Am Sonntag wollten die Norder Richard Kölber, Günther Oldendorf und Ralf Winkelmann als NTV-Team auf der olympischen Distanz (1.500m Schwimmen – 40km Radfahren – 10km Laufen) starten. Leider hatte der Veranstalter die drei in unterschiedliche Startgruppen eingeteilt. Günther Oldendorf musste daher bereits um 7:00 Uhr starten, Richard Kölber und Ralf Winkelmann erst um 10:00 Uhr am Vormittag. Während im Wettkampf für Oldendorf bis auf eine „verkorkste“ Schwimmzeit alles glatt lief und er nach einer Zeit von 2:50:12 Stunden ins Ziel kam, bemerkte Richard Kölber nach dem Schwimmen erst auf der Radstrecke, dass er seinen Zeitmess-Chips verloren hatte. Obwohl somit auf der Radstrecke keine Zeitmessung erfolgen konnte, fuhr er die hier zu absolvierenden drei Runden zu ende. In der Wechselzone zurück, entdeckte Kölber den verloren gegangenen Chip und konnte deshalb den abschließenden 10-Kilometer-Lauf regelkonform beenden. Mit viel Glück wurde er nicht disqualifiziert und kam somit mit einer Zeit von 2:52:27 Stunden in die Ergebnislisten. Am schlimmsten erwischte es an diesem Tag Ralf Winkelmann. Nach einem schnellen Schwimmen und einem vielversprechenden Radsplit stürzte er am Ende der dritten Radrunde und zog sich dabei eine stark blutende Kopfwunde zu, die im Krankenhaus mit mehreren Stichen genäht werden musste. Insgesamt also trotz guter Organisation und über 130.000 Zuschauern an der Strecke ein durchwachsenes Wochenende für die NTV-Triathleten.

Bilder zum Bericht:


 


 


 


 


 

 

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