Ossiloop: Von Leer ans Meer 5. Etappe 14.05.2019

Bericht vom 16.05.2019 (Werner Ihlow)

Quelle: Spaß mit Sport Wirtjes

5. Etappe: Plaggenburg - Dunum 11,3 Km. TV Norden 50 Teilnehmer
Schon wieder so tolles Wetter, schon wieder keine Sonnencreme. Dafür einen frisch frisierten Werner, mit aerodynamischem Haarschnitt. Kaum umringen ihn die Frauen, putzt „Mann“ sich heraus. Unser Busfahrer hatte ein Fahrrad mit Hilfsmotor abzugeben, für das Andreas reges Interesse zeigte, es könnte aber noch daran scheitern, dass er einen Fahrradpass dazu benötigt. Auf geht’s, diesmal sind wir ruckzuck da, ruckzuck durch und überhaupt. Werner sprach ein paar Worte und schlug Daniel S. vor, da er glücklicherweise wieder dabei, aber unglücklicherweise aus der Wertung raus war, mal rechts und links zu gucken, dazu käme er ja sonst nie (Wie das ausgeht, erfahren wir später). Enno jr. hatte am Wochenende solche Langeweile, dass er in Weeze gestartet ist bei den Mud Masters. 18km feinster Schlamm und haushohe sowie unterirdische Hindernisse, macht zusammen eine Strecke von ca 20Km. Knie nur noch bestehend aus rohem Fleisch, aber nun wieder beim Ossiloop dabei: Herzlichen Glückwunsch an das Team Filapper
Bericht: Ildiko


Ergebnisse unter: https://www.on-online.de
Ergebnisse unter: https://www.ossiloop.eu
Bilder unter:          http://www.ewe-wattloopers.de

Zur Strecke gab’s heut nicht viel zu sagen, 300m Breite, ordentliche Asphaltstraßen. In Dietrichsfeld wollte Bärbel J. gucken, ob die Hühner unseres Markteierstandes unseres Vertrauens da rumliefen, ich jedenfalls habe aber keine gesehen. Der Bus musste einen spontanen Schlenker während Werners Ansprache fahren, aber eine Warnung an ihn war nicht nötig, denn: “Ich sehe alles!“ Gut. Wenn wir an der Wasserstelle vorbeilaufen, sollten wir dann eben, wie immer, Thole grüßen. Seine Mitstreiter würden sich dann wundern, wen er alles kennen würde und er könne dann sagen: „Dat sünn aal mien Kollegen!“. Beim Ziel später geradeaus, der langen Straße mit den siebzig Bussen folgen. Dann ist alles geklärt, oder gibt’s noch technische Fragen? Guten Lauf, und immer zwanzig Meter nach vorne gucken!
Wir folgten Bärbel wie eine Entenfamilie auf den Spielplatz am Start (keiner wusste, warum) und genossen die letzten Minuten noch die Sonne. Es gab altersentsprechende Umarmungen für Susanne (natürlich nicht von Andreas, der ist zu jung für so was) und eine fleißige Gruppe Läufer wärmte sich in gemeinsamen Übungen auf, sah sehr hübsch aus.
Ein interessanter Start folgte, mit zwei Startschüssen (davon ein Rohrkrepierer), die zweite Gruppe bekam ihren eigenen, um nix zu verpassen. Dreitausend Leute Nettoexplosivmasse rannten in herrlichster, milder Sonnenabendstimmung los, die nächsten Km unsicher zu machen.
Es war eine tolle Strecke. Zwar nur geradeaus, rechts abbiegen und wieder geradeaus, aber dafür breit, viel Platz für uns und eine Menge Zuschauer. Damit hätte ich in dieser Landschaft kaum gerechnet. Nach einem Km konnte man schon die vielen Leute hören, die nach zwei Km beidseits der Straße Funken sprühende Laola-Wellen für alle und jeden erteilten, Dietrichsfeld blieb zwar ohne Hühner, aber mit haufenweise Fans. Und endlich wurden auch wieder die Kluntjedosen geschüttelt, oder waren es doch die Kekse von Weihnachten, wie ein Mitläufer philosophierte? Irgendwann sahen wir Eimo einen kleinen Zwischenstopp einlegen und sich (mit Bier? Einem Kurzen?) stärken. Angesprochen darauf meinte er entschuldigend „Ich muss doch meine Batterien aufladen!“ Außerdem war es die inoffizielle Strecke der Rolli-Fahrer. Überall standen welche und haben uns zugeguckt-ganz klasse, das freut uns. Wir sind an ganzen Sitzreihen von Gartenmöbeln vorbei gespurtet, soviel war los, zum Teil auch in zwei Reihen hintereinander, es wurde wieder gegrillt, Bierflaschen geleert und auch Gralf legte eine entsprechende Pause ein. Und wieder Konfetti auf der Straße, bunter als jeder Blättertanz im Herbst. Musikalisch gab es ganz viel zu bieten: Viele Boxen am Wegesrand, sogar der Bläserchor spielte an der Strecke, traumhaft, und unser DJ war auch wieder dabei. Dass aber auch Sportler sehr begehrt sind, zeigt folgendes: Unterwegs, Karl-Heinz lief hochkonzentriert mit Imke zusammen, liefen sie an zwei Damen vorbei, die begeistert riefen :“Karl-Heinz, wir sind Single!“ Glücklich im Ziel angekommen (durch eine ganz tollen Zieleinlauf) haben Bärbel und ich es uns gegönnt, mal bei den Landfrauen vorbeizusehen. „Das ist jetzt mein 14. Ossiloop und ich hab noch nie Tee getrunken!“, meinte Bärbel. Das haben wir dann geändert und nachdem wir die vielen fließen Hände bestaunt hatten, die in einem Rekordtempo abgewaschen, abgetrocknet und neu eingeschenkt hatten, kamen wir in den Genuß von richtig leckerem Tee, herrlich. Daran könnte man sich gewöhnen. Flink sind wir dann die letzten fünf Km zum Bus gelaufen, umgezogen und haben uns unter‘s Volk gemischt. Siegermäuse wurden gegen vegane Indianer ausgetauscht, endlich mal wieder die obligatorischen Rosmarinstangen, Brezeln und Knabbereien, Schnecken mit und ohne von Margit und den Ennos, jede Menge Sekt, munteres Geplapper, eigentlich alles wie immer.
Aber als dann Äpfel im Bus gereicht wurden, musste leider ein Machtwort seitens Andreas gesprochen werden: “Viel zu gesund, die gehen so wieder zurück!“ Daniel gab eine heiß begehrte Runde aus und setzte Gralf fast im Vorgarten ab („Noch ein bisschen weiter!“ vs. „Lauf doch mal, Mensch!“)-Anke, gute Besserung, hoffentlich geht‘s dir bald wieder gut. Auf dem weiteren Weg gesellte sich Daniel zu uns und berichtete fasziniert, was er erlebt, wenn man nicht in der ersten Startgruppe losläuft und sich etwas schont. „Ich hab mal den Start gesehen!“ Tja, und die Landschaft bewundert, und mit anderen gelaufen…völlig neue Erfahrungen-in der zweiten Gruppe. Es sei euch gegönnt, viele Eindrücke zu sammeln und jeder so ein Spektakel auf seine Art und Weise zu genießen.
Ein kleiner Gruß geht noch raus an Gila. Wir haben wirklich schwer mit unseren Klamotten zu kämpfen, wenn das Gilometer nicht dabei ist, das fehlt hier!
Freitag sehen wir uns, zum letzten Mal, dann ist alles wieder (man möge Werner zitieren) „Geschichte“. Aber immer wieder eine tolle Geschichte, bei der es viel zu erzählen gibt.
       Und dann noch eins in eigener Sache:
Die Redaktion möchte sich vielmals für Karte und Nervennahrung bedanken. Ich hab mich so gefreut und fühle mich sehr geehrt, dass ihr das gemacht habt. Es ist immer schön, wenn jemand sagt, dass ihm das Geschreibsel gefällt, aber so eine Aufmerksamkeit ist klasse. Sollten hier ein paar Schokoladenflecken im Text aufgetaucht sein, bitte ich dies zu entschuldigen.
Danke euch!

Bilder zum Bericht:


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

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