Ossiloop: Von Leer ans Meer 3. Etappe 07.05. 2019

Bericht vom 09.05.2019 (Werner Ihlow)

Quelle: Spaß mit Sport Wirtjes

3. Etappe: Bagband - Holtrup 11,8 Km. TV Norden 49 Teilnehmer.
Dies war die Mühlenetappe. Sagt man.
Nein, war sie nicht. Dies war die Etappe der ganz großen Gefühle und Emotionen, so was habt ihr noch nicht erlebt! Aber dazu später mehr.
Nachdem ich auf dem Parkplatz von Susanne und Ralf erfahren hatte, dass die Ossilooper zu Hunderten wegbrechen, war ich doch froh, uns so zahlreich anzutreffen. Die beiden haben sich nach einem kranken Wochenende zu uns hingeschleppt, allerdings ließ Bärbel J. sich vermissen, hatte sie leider anderweitig zu tun. Daniel war auch raus, der schnellste. Allen, die es gebrauchen können, gute Besserung. Somit hielten wir aber einen Platz für Brigitte K. frei – das nächste Mal mit dir! Werner hatte noch soviel unwichtiges zu erzählen, das nun zuerst im Zeitraffer:
Bericht: Ildiko


Ergebnisse unter: https://www.on-online.de
Ergebnisse unter: https://www.ossiloop.eu
Bilder unter:http://www.ewe-wattloopers.de

Wir haben heute Abend nach getaner Arbeit Bergfest! Und Helga ist wieder dabei und wird Fotos machen. Heute gibt’s auch ein neues Gruppenfoto (Claudia braucht sich keine Sorgen zu machen) und wer die Läufer bestaunen möchte, möge bitte bei den EWE-Wattloopern nachsehen und sich durch die 2761 (zweimal betont) Fotos blättern.
Dann kam noch etwas sehr wichtiges:
Ein großes Dankeschön an unsere Sponsoren.
Wir bedanken uns ganz herzlich und mit viel Applaus bei
der EWE / Thomas Potritt,
der Sparkasse Aurich-Norden,
den Wirtschaftsbetrieben der Stadt Norden GmbH, besonders bei Herrn Schlamann,
dem VffL und
der Kanzlei MFB Esens, besonders Uwe Feldmann / Steuerberatung (was man da so genau macht, wissen wir nicht, aber wir freuen uns)
Euch allen sei herzlich gedankt für die tolle Unterstützung, in deren Genuss wir kommen dürfen.
Freudige Überaschung im grausigen Spiel: Passt gut auf, dass ihr die sechs Etappen schafft! Enno sei nicht mehr federführend unterwegs, müsse auch nicht, lieber mal ein, zwei Minuten in den Sand setzen, dafür aber mit einem Lächeln durch’s Ziel kommen. Die Busse stünden anschließend links. Ist das links? Werner hörte Stimmen und war stolz auf „seinen Jungen“, der auch mitlief.
So, kurz zur Strecke:
Ich werde hier keine weltbewegenden Dinge berichten, weil es keine gab. Mühlenetappe, wurde gesagt. Es gab kaum eine. In Bagband stand eine, Bärbel entdeckte später noch eine, aber ansonsten wurden weder Öl-, Korn-, Wind-, Wasser-, Salz- oder Pfeffermühlen gesichtet. Ging auch nicht anders; Die Strecke führte zwar stur geradeaus bis auf eine kleine Schleife in Spetzerfehn an der Kanalüberführung, aber das Wetter lud nicht zum flanieren ein. Nur Nieselregen, der Blick permanent nach unten auf den teilweise unebenen Boden gerichtet und die vielfältigsten Gehwegplatten bewundert. Immerhin ein wenig Nostalgie, denn die Strecke führte zu großen Teilen auf dem historischem Ostfrieslandwanderweg entlang. Dichtes Gedränge die meisten Kilometer und kaum Platz für Geschwindigkeitsrekorde. Die Strecke zog sich ewig lang. Wer sich allerdings pudelwohl fühlte, war Karin. „Das ist mein Wetter!“ und sie flog die ersten Km dahin.
Es ist ja beachtlich, wie viele Zuschauer sich bei dem bescheidenen Wetter rauswagen, an der Strecke geduldig ausharren und selbst für uns hintere Läufer stehen bleiben. Das finde ich so großartig von euch, vielen Dank! Ich habe mich sehr darüber gefreut und ihr habt meinen Respekt. Endlich im Ziel angekommen und an Heino mit grünem Regencape vorbei gelaufen, kurz was getrunken, ging es doch links runter zu den Bussen. Dort angekommen, fing der Teil der großen Emotionen, Gefühle, Sensationen und Geschichten an.
Ganz großes Kino:
Christoph hatte seine 100. Etappe in den Beinen. Geschmückt, nein, nicht mit Luftballon (das kann man sich vielleicht beim Hamburg-Marathon leisten, aber nicht beim Ossiloop), sondern mit einem extra angefertigten Startschild und passendem Hut teilte er viel Sekt aus und steckte viele Glückwünsche und Anerkennung ein. Wir wollten uns anschließend ja bei ihm treffen - Werner hat da was organisiert - so mit 200-300 Leuten, natürlich bekommt auch hier jeder von uns eine Flasche Sekt.
Ganz große Geschichte:
Dann kam etwas, was es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Noch nie! Wir durften live dabei sein, als Helmut Falkenberg Geschichte schrieb. (Wir erinnern uns an den Mann, der seine ganze Familie mit Lächeln durch’s Ziel brachte). Er feierte heute mit seiner Gabi seinen 20. Hochzeitstag! Es gab eine berührende, kleine Ansprache, dass dies Ereignis schon lange geplant sei (seit Hochzeit an) und  Tochter Amke nun für alle Ewigkeit verpflichtet sei, am Ossiloop teilzunehmen. Und er hatte sogar einen Strauß roter Rosen, hach, berührt, mir fehlen die Worte, besser als Herzblatt! Anstatt Rudi Carell betrat Werner „die Antilope“ Ihlow wieder die Bühne, wünschte vielversprechend „Viel Spass heute Abend!“ und sprach organisatorische Dinge an, bei denen aber niemand mehr zuhörte. Nächsten Freitag Citylauf Aurich! Georg packt vorsichtshalber seine Winterjacke ein.
Auf den letzten Metern fragten wir uns gegenseitig, wie lange wir verheiratet wären – Gut, Georg, klar liegst du vorn- und Werner stellte deutlichst klar, dass Männer sehr liebevoll sein können.
Mit diesen romantischen Worten wünsche ich euch gute Erholung und auf einen liebevollen Citylauf Freitag!
Bericht: Ildiko

Bilder zum Bericht:


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

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