Ossiloop: Von Leer ans Meer 1. Etappe 30.04.2019

Bericht vom 02.05.2019 (Werner Ihlow)

Quelle: Spaß mit Sport Wirtjes

1. Etappe Logabirum - Holtland 10,5 Km. TV Norden 48 Teilnehmer.
Wie, jetzt schon? Mist, mein Reporterblock ist voll…Wo ist ein neuer? Ich muss los! Nie ist was da, wenn man’s braucht…ich muss suchen…Harald, du hattest mir beim Citylauf ein Diktiergerät nahe gelegt, das Angebot würde ich jetzt gerne annehmen!
Hello again!
mmer der orangenen Farbe hinterher, die sich da bei real tummelt und zack, ist man dort, wo man hingehört: NTV-Lauffamilie! Freudige Begrüßung, liebevolle Umarmung, tolle Worte, eigentlich alles wie immer und gerade deswegen so schön. Familiäre Atmosphäre erwartete uns auch im Bus:
Bericht: Ildiko


Ergebnisse unter: https://www.on-online.de
Ergebnisse unter: https://www.ossiloop.eu
Bilder unter:http://www.ewe-wattloopers.de

I Wohlige Wärme, wir hatten sogar Platzkarten (mit integrierter Startnummer drin), alle Janssens saßen in einer Gruppe und ein gut gelaunter Daniel - yippieh, ohne dich geht’s auch nicht! - am Steuer. Endlich, nach lang ersehnten Minuten ertönte das unter Applaus begleitete „Sorry!“ unseres Werners. Die Hektik legte sich allmählich, außer bei Bärbel J., sie saß die ganze Zeit entspannt bei uns. Wir sollten uns beruhigen, die Startmatten zur Zeiterfassung müssten eh noch ausgerollt werden, immerhin war ja Zeitumstellung und heute erster Mai, also immer mit der Ruhe. Wir könnten doch eh alle in einer Gruppe loslaufen, wie wäre denn das? Alle hinter Claudia her, dann liefen wir endlich mal alle zusammen!? Vielleicht nur nicht ganz so flink wie beim Citylauf? Auch, wenn du zu recht sehr erfreut über deine Zeit warst!
Der TV Norden musste herbe Verluste beklagen, einige krank und „Bitte“, ermahnte uns Werner, „mit dem Tempo haushalten. Wir waren mal 50, jetzt sind wir 40, früher waren wir 3000. Nicht nur mit den Beinen, auch mit dem Kopf laufen.“, lautete sein Rat.
Aber es gab auch freudige Nachrichten zu vermelden. Am Wochenende sind Andrea, Dörthe R., Thomas und Lutz erfolgreich beim Hamburgmarathon gestartet und haben sich, dem Wetter trotzend, durchgeschlagen. Nach eiskaltem Training und Wetterkapriolen von 20/30°C. Wir gratulieren und freuen uns mit euch! Unser Jochen konnte leider nicht dran teilnehmen, wie auch an dieser heutigen Etappe – wir wünschen dir gute Besserung, werde schnell wieder fit! Ach, und Gralf hatte Geburtstag, aber das nur am Rande. Der Weg zu BauCon wurde noch erwähnt, aber „Dor proten wi annermol över“. Und Obacht bei der Schikane, genannt „Der Berg“. Bedeutet die Autobahnüberführung, dort bitte sorgsam laufen.
Mit diesen Worten endete die Ansprache, außer, dass er die Berichtredaktion noch erwähnte und sich Geschichten mit Tieren wünschte. Geschichten mit Tieren? Nun gut, lass uns mal sehen.

Der Bus hielt und ein wuseliger Ameisenhaufen in Vereinsfarben stob auseinander, um sich einzulaufen, einzusortieren und ein Plätzchen für tierische Bedürfnisse an der Pferdeweide zu sichern. Hier wurde streng auf Geschlechtertrennung geachtet: „Einpacken Jungs, jetzt ist Damenklo!“. Auf dem Sportplatz Logabirum die schillernsten Farben, Geräusche, laute Musik und Flatterband. Das allgemeine Renntier musste sich orientieren, wohin mit sich? Vertraute Aufregung in der Startgruppe, winken, hach, wie schön, gute Wünsche, PENG, los! Eine bunte Läuferschlange setzte sich mit ihren leuchtenden Shirts in Bewegung, lief der tiefstehenden Sonne entgegen - welche Idylle -, und grüßte freundlich die etwas streng duftenden Weideschweine mit ihren unsportlichen Bäuchen am Wegesrand. Sie zeigten sich aber auch wenig beeindruckt von uns. Des Weiteren wurden viele Lauf-Shirts gelesen, die Botanik bewundert, traumhafte Rhododendronhecken erfreuten Bienen und uns, eine Katze lief Marko über den Weg (ob von rechts oder links konnten wir nicht mehr rekapitulieren, auch nicht, was besser gewesen wäre), andere Läufer des Rudels freundlich angequatscht und huch, auf einmal ein Michael I. neben uns, bzw. vor uns, wie schön! Es folgten noch ein paar Gespräche über die Evolution hinter uns, fachliche Lauftechnikanalyse von Ulricianum-Schülern neben uns („Ich weiß nicht, was anstrengender ist!?“, „Du musst längere Schritte machen!“) und dann tauchte plötzlich Jochen vor uns auf, schön! Dörthe stieß zu uns und begleitete uns das letzte Stück in die begehrte Heino-Zone und vor lauter Quatschen fast das finisher-Lächeln vergessen. Endlich waren wir da und brr, war das kalt. Schnell was trinken, ein Affenbrot-to-go unter den Arm geklemmt und dann schnell Richtung Bus. Auf dem Weg endlich Melanie getroffen, meine Freundin, die das erste Mal mitlief und erst im Herbst angefangen ist zu laufen. Wie schön, dich noch kurz zu sehen und Glückwunsch zur ersten Etappe! Es freut mich immer sehr zu sehen, wie sich Menschen freuen können, wenn sie ihr „Ziel“ erreicht haben (ob in Holtland oder wo auch immer). Beim Bus festliche Stimmung, Bratwurstduft, Käsewürfel und sogar Apfelkuchen, mhh, danke. Natürlich auch Siegermäuse von Enno jr., der mit seinen Känguru-Schritten kurz vor mir ins Ziel gekommen ist ;) Ein vorgeheizter Bus erwartete uns (Daniel, du bist ein Schatz), alle krabbelten rein, sich umzuziehen, und Anke wollte den Treppenlift nutzen. Nun aber noch schnell eine Urinprobe von Werner einsammeln! Mir wurde zugetragen, dass er bei km 8 an Anke M. vorbeigerannt ist (Betonung auf „gerannt“, nicht so wie sonst, mit Schnaufen) und sich anstatt ein Pläuschchen zu halten nur kurz mit den Worten „Bis später!“ verabschiedete. Und dann stand er beim Bus auch noch in kurzer Hose in der Abendkälte (Wobei, schon mal gut, dass eine Hose an war, stand auf der Hinfahrt noch nicht völlig fest).

Auf der Rückfahrt wurde Gralf doch noch entsprechend gewürdigt, kann auch an den vielen Flaschen Sekt gelegen haben, die er aus dem Kühlfach zauberte, immerhin für jeden eine. Bärbel J. und Georg konnten sich über ihre 25. Etappe freuen und Helmut F. wurde noch erwähnt. Ein halbes Jahr habe er mit seiner Familie emsig trainiert um dann mit allemann und einem Lächeln ins Ziel zu kommen: So soll’s sein! Am Auricher Markt war Kirmes, Imke wollte die nächste Fahrt rückwärts fahren, Daniel riss die Arme hoch und machte mit. Vergessen die rücksichtslosen Autofahrer während unserer Laufstrecke. Reißt euch doch mal ein bissl zusammen, ist doch Ossilooooop! Werner verabschiedete sich mit den obligatorischen Gute-Nacht-Wünschen und erwähnte, wer Lust hätte, könne morgen mitkommen, etwas Fahrradfahren, da könne man dann auch mal etwas Leistung zeigen!
Mit diesen Worten freue ich mich auf Freitag!
Ildiko

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