37. OSSILOOP vant Meer na Leer 5. Etappe 08.05.2018

Bericht vom 09.05.2018 (Werner Ihlow)

Quelle: Spaß mit Sport Wirtjes

5. Etappe von Gut Stikelkamp - Holtland 9,8 Km. Der TV Norden mit 46 OSSI LOOPER
So, guten Tag. Die "Vervirtheit" hat etwas nachgelassen, die Stimme leidet noch etwas, aber bis auf Andreas scheint sich der Rest über mein Dasein zu freuen ;) Wobei ihm schon nahegelegt wurde, doch einfach in den anderen Bus zu steigen. (Mehr möchte ich jetzt nicht darüber schreiben, über "Elefant" und "Mama" und so weiter, denn ich bin ja nicht so. Hier muss für die weitere Berichterstattung eine friedfertige Atmosphäre herrschen! Punkt.) Während Bärbel beim Einsteigen höflichst der Vortritt gelassen wurde, sprang Werner wie ein junges Reh aus dem Bus und spricht den Herrn vom Autohaus an: "Soll ich dir was erzählen?".
Bericht: Adda T.


Ergebnisse unter: https://www.on-online.de
Ergebnisse unter: http://ossiloop.eu
Bilder unter:http://www.ewe-wattloopers.de
Statistik:  https://www.tus-weene.com/sportangebote/ossiloop-zahlen-daten-fakten/

Claudia mal wieder sportlich im Lokalblatt, dabei wollte sie mir kein Exklusiv-Interview geben. Ich bekam vielfältige Einladungen, langsam zu laufen - vielen Dank, freut mich sehr! (sehr bemüht die Leute, sehr bemüht). Wissenschaftliche Themen kamen auf, die "Reziproke Bratwurstgleichung nach Adolf M.", nach der 10km viel schwieriger zu laufen seien als ein Marathon. Werners Worte eilten durch den Bus, das Ziel in Holtland, die Busse bei Baucon, Neuhesel außer Rand und Band ("10 Häuser = 1 Dorf, gigantische Atmosphäre"!), Schotterwege in Hesel, aufpassen dort, bevor wir auf die DDR-Strecke kämen, mit einem schnellen und einem langsamen Streifen. "Ihr habt kleine Probleme!", meinte er, "Adda ist wieder da." Bitte?? "Wir müssen aufpassen, was wir sagen, der Bleistift ist ganz spitz!" *Pffft!* Ich werde mich heute auch versuchen kürzer zu fassen. Andreas habe seit der Schule nicht mehr so viel lesen müssen und war mehr von Bärbels Bericht angetan, den könnte man noch zwischen Nachrichten und Wetter lesen und bräuchte sich keinen Tag Urlaub zu nehmen. Anke lies Lobworte über Andreas erklingen, wie höflich er wäre, woraufhin er entgegnete, dass er zu alten Frauen immer zuvorkommend wäre (Merke: Nachher Werner sagen, den Teil streichen lassen). Einmal mit Profis arbeiten... Claudia konnte nix mehr sagen, sie musste pieseln "wie Sau!" und nachdem das Problem erledigt und sie ein Kilo leichter war, hatte sie laut Marko auch keine glasigen Augen mehr. Kommen wir aber zu den wichtigeren Dingen. Alle Läufer fanden sich bei diesem wunderschönen Gut Stikelkamp ein. Und wir waren nicht allein, nein! Überall hörte man es klatschen, aber keinen Beifall, denn wir wurden umlagert und gepiesackt von allen Mücken, die es auf der ganzen Welt gab. Der ein oder andere wurde schon arg zerstochen... Diesmal lief ich in zauberhafter Begleitung von Anke und Gralf, denn mit ihnen ist es immer nett, wie sie mir versicherten. Wir schritten los, genossen die Landschaft, denn das könne ich da vorne doch gar nicht. Mir gefiel es wirklich gut, in Startblock 4B, wir sind an traumhaften Rhododendren vorbei gekommen, dunkellila, rosa, weiß, gelb, alles auf einmal. Eine tolle Strecke, im Verlauf etwas breiter und die Menschen! Also Jungejunge, ihr habt Stimmung gemacht, als hättet ihr nur auf uns gewartet., Ich ließ mich zu dem einen oder anderen Foto hinreißen, weil ich echt begeistert war. Anke begrüßte alle mit einem freundlichen "Moin!" und wir liefen durch die doch drückende Wärme. Das kleine Dorf war aus dem Häuschen, ein paar Meter weiter ein Selbstbedienungseierverkaufsstand, es gab aber nur Sonntags frische Eier zu kaufen. "Weil die Sonntags immer brunchen gehen und die Eier dann nicht brauchen!", wusste Gralf. Neben den Getränkestellen gab es zusätzliche Wasserstellen, ein Traum. Vielen Dank, liebe Leute, dass ihr mitgedacht habt! Schläuche hingen über kleine und große Geräte, Nieselregen erfrischte uns und Bärbel J. drehte sich genussvoll im Kreis. Habt ihr auch die alte, gelbe Telefonzelle an der Strecke gesehen? Umgebaut in eine Bücherei, gibt es sowas nirgendwo sonst auf der Welt! Weiter dem beeindruckendem Sonnenuntergang entgegen, an vielen Kühen vorbei, einigen Höfen und Pferden, die Anlass zu Fluchtplänen gaben. "Lass uns ein Pferd nehmen und ins Ziel reiten!", gute Idee, nur wie erklären wir den plötzlich minimalistischen Pace? Es ging vorbei an der fleißig fotografierenden Helga, man konnte das Ziel schon hören, musste aber noch ein großes Viereck drumrum laufen. Dann endlich, wir wurden empfangen, als wären wir unter den ersten fünfzig, Hilde Steinke persönlich feuerte Anke an, es wurde lauter und dann kam der Sportplatz, Ziel, yippieh! Das war schön! Wir pilgerten in Ruhe zum Bus, es war immer noch angenehm warm und der Rest des Vereins hatte schon den Sekt offen und die Käsewürfel gingen reihum. Ein angenehmer Abend, den man gerne draußen ausklingen lassen konnte. Auf der Rückfahrt gabs noch allerlei Knabberkram und ziemlich leckere Kekse von Bärbel J., natürlich selbstgebacken. Leute, denkt dran, sucht den Bräter für die Frikadellen am Freitag!
Bericht: Adda T.

Bilder zum Bericht:


 


 


 


 

 

 

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